Mariabrunn, im Jahr 1862: Eine Frau namens Amalie Hohenester eröffnet rund um eine Heilquelle eine kleine Praxis – mit Kräutertees, pflanzlichen Salben, Bädern und langen Spaziergängen an der frischen Luft. Viele konventionelle Ärzte ihrer Zeit begegneten ihr mit Skepsis, doch ihr Ruf reichte weit über Bayern hinaus: Sogar Kaiserin Elisabeth – Sisi – und Mitglieder der Familie Rothschild sollen bei ihr Rat gesucht haben. Amalie glaubte fest daran, dass die Natur oft mehr kann, als man ihr zutraut.
Vielleicht liegt so eine Verbindung zur Natur tatsächlich ein Stück weit im Blut. Ich bin, ein paar Generationen später, eine entfernte Verwandte von Amalie – und auch wenn ich das lange gar nicht so bewusst wahrgenommen habe, hat mich ihre Geschichte immer wieder begleitet, seit ich selbst tigovit gegründet habe.
Der Anfang: eine Diagnose, die vieles ins Rollen gebracht hat
Bei mir wurde vor einigen Jahren ein Myom festgestellt. Ich wollte nicht vorschnell zum Skalpell greifen und habe angefangen, mich einzulesen – wissenschaftliche Studien gewälzt, viel gelesen, viel gefragt. Dabei bin ich auf EGCG gestoßen, einen Pflanzenstoff aus grünem Tee. Sechs Monate lang habe ich mich intensiv damit beschäftigt, und am Ende war eine Operation für mich kein Thema mehr. Ich erzähle das ganz bewusst als meine persönliche Erfahrung – sie ist kein Heilversprechen und ersetzt keinen ärztlichen Rat, aber sie war der leise Anfang von allem, was danach kam.
Von der eigenen Erfahrung zum Produkt
Davor war ich dreizehn Länder lang in der Luxushotellerie unterwegs und hatte Sales & Marketing studiert – von Nahrungsergänzung hatte ich zunächst keine Ahnung. Also habe ich mir das Wissen Schritt für Schritt angeeignet: mit einer Fachapothekerin zusammengearbeitet, einen passenden Lohnhersteller gefunden, mich durch Förderprogramme wie Bayern Innovativ gearbeitet. Es hat rund zwei Jahre gedauert, bis aus einer persönlichen Erfahrung ein fertiges Produkt wurde. Frauengesundheit ist ein sensibles Thema, bei dem oft schnell zu Chemie oder Skalpell gegriffen wird – mir war wichtig, eine sanftere Alternative daneben zu stellen.
Was mir dabei besonders wichtig war
Ich habe tigovit ganz bewusst allein aufgebaut – ohne Investoren und ohne fremde Hilfe von außen. Mir war es wichtig, die Kontrolle über Qualität und Werte zu behalten, statt fremdbestimmt zu wachsen. Deshalb kaufe ich die Rohstoffe bis heute selbst ein und reise dafür auch persönlich bis nach China, um Herkunft und Qualität mit eigenen Augen zu sehen. Auch die Verpackung liegt mir am Herzen: Die Idee zum Deckel aus Rotbuchenholz statt Plastik kam von mir selbst – ein kleiner, aber bewusster Schritt in eine nachhaltigere Richtung.
Ein neues Kapitel: wissenschaftlicher Austausch
Aktuell arbeiten wir außerdem mit einer Wiener Universitätsklinik an einer wissenschaftlichen Doppelblindstudie zusammen. Sie läuft noch, Ergebnisse gibt es also noch keine – aber schon die Zusammenarbeit zeigt mir, wie ernst uns die Grundlagenforschung rund um Grüntee-Extrakt ist. Sobald es Neuigkeiten gibt, teilen wir sie hier.
Zwei Frauen, eine Haltung
Wenn ich an Amalie Hohenester denke, die vor über 160 Jahren gegen viel Skepsis an die Kraft der Natur geglaubt hat, und dann an meinen eigenen Weg mit tigovit – dann fühlt sich das für mich wie ein und derselbe Faden an, nur an einem anderen Ende der Zeit. Beide Geschichten erzählen letztlich dasselbe: dass man auch ohne große Unterstützung von außen etwas aufbauen kann, wenn man an die Sache glaubt. Wer neugierig geworden ist, wirft gern einen Blick auf tigovit Grüntee-Extrakt – das kleine Ergebnis einer sehr persönlichen Geschichte.


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